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Samenwerking met vrienden uit Nordrhein-Westfalen. Zie onderstaand bericht over een seminar in Bochum op 27 en 28 januari 2012 over het recht waarin en waarmee wij leven. Dirk Jan de Geer
DAS RECHT, IN DEM WIR LEBEN
Erkundungen zu Wirklichkeit des Rechts
Im allgemeinen Bewußtsein herrscht eine
natürliche Abneigung gegen „das Recht“, bei einem verengten Blick auf das
normative Recht mit Gesetzen, Vorschriften und Verordnungen. Der Zeitgenosse ist froh, wenn er damit
nichts zu tun hat. Und wenn er doch damit konfrontiert wird, sucht er sich den
kundigen Rechtsexperten, der für ihn „die Kastanien aus dem Feuer holt“ oder
dafür sorgt, daß er „sein Recht bekommt“. Diese Aversion gegen rechtliches
Regelwerk ist auch unter Anthroposophen weit verbreitet und in
anthroposophischen Einrichtungen häufig anzutreffen.
Welche Gründe gibt es für diese
Tatsache?
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eine
gesunde Abwehrhaltung gegenüber einer fortschreitenden Verregelung aller
Lebensbereiche
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eine
Abneigung gegen fremdbestimmte Normen und Verordnungen
¨
ein
beschränkter Blick auf das Gesetzesrecht und die Justizorgani-sation als
Inbegriff von „Recht“
Ein weiternder Blick kann den Zugang zur
vollen Wirklichkeit des Rechts öffnen
¨
als
zentralen Ort im sozialen Organismus
¨
im
Kernbereich zwischenmenschlicher Begegnungen
¨
in
einen Handlungsraum für eine aktive, selbstbestimmte und freie Gestaltung der
Lebensbeziehungen
Auch unter Anthroposophen entwickelt
sich ein Bewußtsein dafür, daß „das Recht“ in seiner umfassenden Wirklichkeit
eine gesteigerte Aufmerksamkeit verdient. Denn das Rechtsleben ist im Zentrum
des sozialen Organismus wirksam, also im Ort der Mitte zwischen dem Geistes-
und Wirtschaftsleben. Wie kann ein Geistesleben sich frei entfalten, wenn das
Bewußtsein für den vermittelnden Bereich ausgeblendet bleibt? Wie kann ein
Wirtschaftsleben gedeihen, wenn das regulierende Instrumentarium fehlt oder
versagt? Wie sollen wir das Geldwesen durchschauen, wenn wir dessen
Rechtscha-rakter nicht durchleuchten? Wie ist ohne Verständnis für rechtliche
Beziehungen eine gesunde Gemeinschaftsbildung zu verwirklichen?
Wir wollen mit diesem Seminar einen
Beitrag leisten, um den verengten Rechts-horizont zu erweitern und ein
vertiefendes Rechtsbewußtsein zu
erlangen. Um Fragen zu bewegen: wie können wir geltendes Recht lebendig halten
oder sterben lassen? Welche Verfahrensweisen brauchen wir, um angemessene
Formen für die Gestaltung rechtlicher Beziehungen zu finden? Welche
grundlegenden Impulse prägen unser Handeln bei der Schaffung von
Rechtsverhältnissen, welche Werte und moralischen Intentionen sind dafür
maßgeblich? Wie kann der Mensch diese aktivieren „Im Recht schaffen“? Wie
können Recht und Moral sich dabei heilsam verbinden? Wie können wir Anregungen
dafür auf dem anthroposophischen Erkenntnisweg gewinnen?
Dieses Seminarwochenende richtet sich
nicht nur an beruflich Interessierte, sonder gerade auch an Menschen, die an
der Entwicklung einer anthroposophisch erweiterten Rechtswirklichkeit mitarbeiten
wollen.
Das Seminarwochenende wird eröffnet mit
einer einführenden Darstellung am
Freitag,
27.01.2012, 19:30 Uhr:
Erkundungen zur
Wirklichkeit eines lebendigen Rechts
Für den
folgenden
Samstag, 28.01.2012 von 10 – 18 Uhr
ist
ein vertiefendes Seminar zum Tagungsthema vorgesehen. Einzelheiten dazu werden
am Vorabend bekannt gegeben oder – bei rechtzeitiger Anmeldung - zugeschickt.
Das
Seminar wird angeboten und durchgeführt von
·
Gerd Flint,
Rechtsanwalt, Mediator und Notar aus Dortmund und
·
Dirk Jan de
Geer,
Richter a.D. und Mediator aus Wiesel/NL
Beide
Referenten sind über Jahre durch
verschiedene Initiativen bei der Sektion für Sozialwissenschaften am
Goetheanum/Dornach verbunden.
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Weiter Auskünfte zum
Tagungsthema: Gerd Flint, Tel. 0231-527031 oder
rae.flint@t-online.de
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Organisatorisches:
Veranstalter:
Anthroposophische
Gesellschaft, Arbeitszentrum NRW und
Sektion für
Sozialwissenschaften an der FHG am Goetheanum/Dornach
Oskar-Hoffmann-Str.
25, 44789 Bochum
Tel.:
0234-3336730, Fax: 0234-3336745
Email: Anthroposophie.nrw@t-online.de
Veranstaltungsort:
Kulturhaus OSKAR,
Oskar-Hoffmann-Str. 25, 44789 Bochum
Kosten:
Pauschalbeitrag
für die gesamte Tagung (Abendvortrag und Tagesseminar) 60 €
Pausengetränke und
ein vegetarisches Mittagessen am Samstag:
15 €
Anmeldungen:
möglichst
bis zum 14.01.2012 an das Arbeitszentrum mit Angabe der Verpflegungswünsche
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